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21.01.2018: Die Scharnierschildkröte ist Zootier des Jahres 2018

Die zur Familie der Altwelt-Sumpfschildkröten gehörende Gattung der Scharnierschildkröten wurde zum Zootier des Jahres 2018 gewählt.

Die meisten Arten dieser Gattung werden auf der Roten Liste der IUCN als stark gefährdet geführt. Einige Arten sind bereits ausgestorben. Nur noch wenige Tiere werden in ihrem natürlichen Lebensraum gefunden. Die in Asien beheimateten Tiere leiden unter Lebensraumverlust, dem Nahrungsmittelhandel und unter der Verwendung als vermeintliche Medizin.

Zitat der Initiatoren der Aktion "Zootier des Jahres": In Zusammenarbeit mit den Partnern "Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz" (ZGAP), "Deutsche Tierparkgesellschaft e.V." (DTG), "Gemeinschaft der Zooförderer e.V." (GDZ) und "Verband der Zoologischen Gärten e.V." (VDZ) informieren die teilnehmenden Zoos über die charismatischen Tiere und sichern durch die Erhaltungszucht den Fortbestand ihrer Art.

Auf dem folgenden Foto von "mw-fotos.eu - Tierfotografie" ist eine Gelbrand-Scharnierschildkröte zu sehen Die Aufnahme entstand im Tierpark Fauna - Solingen:

Gelbrand-Scharnierschildkröte (Zootier des Jahres 2018) - Tierpark Fauna - Solingen

20.01.2018: Miguel Casares wird Direktor des Zoo Frankfurt

Gestern hat der Magistrat der Stadt Frankfurt beschlossen der Empfehlung der Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, Dr. Ina Hartwig, zu folgen und Dr. Miguel Casares als neuen Direktor des Zoo Frankfurt zu berufen.

Der promovierte Veterinärmediziner war in der Vergangenheit maßgeblich für die Entwicklung der Zoos in Valencia, Benidorm und Casablanca verantwortlich, wo er unter Anderem auf die heute immer mehr zum Einsatz kommende Vergesellschaftung mehrerer Tierarten in einem Gehege setzte. Zuletzt war Dr. Casares im Zoo Frankfurt als Leiter der wissenschaftlichen Abteilung und stellvertretender Zoodirektor tätig. Dr. Miguel Casares folgt auf Prof. Dr. Manfred Niekisch, der zum Jahreswechsel 2017/2018 in den Ruhestand ging.

Im Folgenden finden Sie Aufnahmen von "mw-fotos.eu - Tierfotografie", die im Zoo Frankfurt entstanden sind:

18.01.2018: Die Brillenbären im Zoo Frankfurt haben Nachwuchs

Nach 2013 gibt es im Zoo Frankfurt wieder Nachwuchs bei den Brillenbären. Noch ist unklar, um wieviele Jungtiere es sich handelt, weil der Nachwuchs die Wurfhöhle noch nicht verlassen hat.

Die für ihre Kletterkünste bekannten Bären, sind in ihrer südamerikanischen Heimat aufgrund von Klimaveränderungen und Lebensraumverlust in ihrem Bestand bedroht und werden daher von der IUCN als gefährdet gelistet.

Das folgende Foto von "mw-fotos.eu - Tierfotografie" zeigt einen Brillenbären aus dem Zoo Frankfurt:

Brillenbär - Zoo Frankfurt (Ukumari-Land)

28.12.2017: Bärenstummelaffe im Zoo Duisburg geboren

Zwei Tage vor Weihnachten wurde im Zoo Duisburg ein Bärenstummelaffe geboren.

Für die auf der Roten Liste der IUCN als gefährdet geführte Art, ist der Duisburger Zoo Zuchtbuchführer im Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) sowie der derzeit einzige deutsche Zoo und einer der wenigen Zoos europaweit, die diese Tierart halten.

Der Name Bärenstummelaffe oder auch Weißbart-Stummelaffe, ist auf den zurückgebildeten Daumen der Tiere zurückzuführen. Sie leben in den Wäldern im Westen Afrikas.

Das Bild unten von "mw-fotos.eu - Tierfotografie" zeigt einen Bärenstummelaffen aus dem Zoo Duisburg:

Weißbart-Stummelaffe oder Bärenstummelaffe - Zoo Duisburg

22.12.2017: Frankfurter Zoodirektor geht in den Ruhestand

Im Jahr 2008 übernahm Prof. Dr. Manfred Niekisch die Leitung des Zoo Frankfurt. Als Biologe mit dem Schwerpunkt Zoologie und aufgrund seiner guten Vernetzung, konnte er in seiner zehnjährigen Amtszeit viel für die im ganzen Rhein-Main-Gebiet beliebte Freizeiteinrichtung erreichen.

Die Eröffnung des Menschenaffenhauses Borgori-Wald im Jahr 2008, des Gibbon-Hauses am Großen Weiher 2009, des neuen Eingangsbereiches mit der Südamerika-Anlage Ukumari-Land 2013 und der Quarantänestation 2014, fielen in seine Amtszeit. Der Bau der neuen Pinguin-Anlage wurde 2016 in Angriff genommen.

Die Bedeutung von Zoos als Bildungs- und Freizeiteinrichtungen sowie als Natur- und Artenschutzzentren hervorzuheben, die Tierhaltung zu optimieren und zu modernisieren und den Bekanntheitsgrad des Frankfurter Zoos zu steigern, machte sich Prof. Dr. Niekisch erfoglreich zur Aufgabe und vergaß dabei rückblickend auch nicht, auf die tatkräftige Unterstützung seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hinzuweisen.

In diesen Tagen wurde Prof. Dr. Manfred Niekisch unter der Anwesenheit von etwa 100 geladenen Gästen im Kaisersaal des Frankfurter Römers verabschiedet. Er geht zum Jahresende in den Ruhestand, wird dem Frankfurter Zoo aber weiterhin verbunden bleiben. Über seinen Nachfolger oder seine Nachfolgerin, wird Anfang des kommenden Jahres entschieden.

Der Zoo Frankfurt ist der Heimatzoo von "mw-fotos.eu - Tierfotografie". Demzufolge ist auch die Anzahl der verfügbaren Fotos recht groß:

04.12.2017: Wildkatze zum Tier des Jahres 2018 gewählt

Seit 1992 wählte die Schutzgemeinschaft Deutsches Wild das Tier des Jahres. Seit Ende 2016 übernimmt die Deutsche Wildtier Stiftung diese Aufgabe. Für das Jahr 2018 fiel die Wahl auf die Wildkatze.

Der Biologe und Wildkatzenexperte der Deutschen Wildtier Stiftung, Malte Götz, sagt: "Die streng geschützte Art ist auf Schutzmaßnahmen und den Erhalt naturnaher Wälder sowie hecken- und gehölzreiche Kulturlandschaften angewiesen". Mit Hilfe von Wildkatzenexperten erforscht daher die Deutsche Wildtier Stiftung in einem dreijährigen Forschungsprojekt in Rheinland Pfalz, wie sich die zunehmende Nutzung von Wäldern durch Menschen mit den Ansprüchen der Wildkatzen vereinbaren lässt, um eine Wiederansiedlung von Wildkatzen in allen geeigneten Waldgebieten zu ermöglichen.

Im Opel-Zoo in Kronberg im Taunus entstand diese Aufnahme einer Wildkatze von "mw-fotos.eu - Tierfotografie":

Wildkatze (Tier des Jahres 1993 u. 2018) - Opel-Zoo - Kronberg

03.12.2017: Erweiterung des Löwengeheges im Zoo Heidelberg

Nach langer Vorbereitungszeit, einhergehend mit Werbung und Spendenaktionen für das Projekt, sollen noch in diesem Jahr die Bauarbeiten zur Erweiterung des Löwengeheges im Zoo Heidelberg beginnen.

Durch Zusammenlegen mit dem ehemaligen Bärengehege, das zwischenzeitlich auch den Stachelschweinen eine Heimat bot, soll die Fläche des Geheges der Löwen sechsmal so groß werden wie bisher. Darüber hinaus sollen durch eine bessere Strukturierung des Geheges Anreize und Beschäftigungsmöglichkeiten für die Großkatzen geschaffen werden.

Seit 2016 hält der Heidelberger Zoo die lt. IUCN stark gefährdete Unterart Berberlöwe. Zuvor lebten dort Asiatische Löwen, von denen einer auf dem folgenden Foto von "mw-fotos.eu - Tierfotografie" zu sehen ist:

Indischer oder Asiatischer Löwe (Unterart des Löwen) - Zoo Heidelberg

01.12.2017: Erneut Okapi im Zoo Frankfurt geboren

Nachdem im April dieses Jahres im Zoo Frankfurt bereits ein weibliches Okapi zur Welt kam, wurde dort jetzt ein männliches Okapi geboren. Der Frankfurter Zoo führt damit seine sehr erfolgreiche Zucht dieser lt. IUCN stark gefährdeten Tierart fort.

Die Jungtiere, der endemisch in der Demokratischen Republik Kongo vorkommende Art, gelten als Ablieger. Das bedeutet, dass sich die Mutter von dem in einem Nest liegenden Jungtier entfernt und nur zum Säugen wieder aufsucht. Dies geschieht, um Fressfeinde vom Jungtier abzulenken und fernzuhalten. Okapis gelten darüber hinaus als Einzelgänger. Die männlichen und weiblichen Tiere finden nur zur Paarungszeit zusammen.

Auf dem folgenden Foto von "mw-fotos.eu - Tierfotografie" sehen Sie ein Okapi aus dem Zoo Frankfurt:

Okapi - Zoo Frankfurt

22.11.2017: Darum ziehen Amseln in den Süden

Trotz der damit verbundenen Gefahren und des hohen Energiebedarfs, ist es lt. einer Untersuchung des Max-Planck-Instituts in Radolfzell für Amseln meist günstiger im Winter in den Süden zu ziehen, als in unseren Breitengraden zu verweilen. Die Gründe sind die höheren Temperaturen und das üppigere Nahrungsangebot am Ziel der Reise.

Wie Amseln die Entscheidung treffen, ob überhaupt ein winterlicher Zug in den Süden stattfindet, ist allerdings weiterhin unklar.

Im Folgenden sehen Sie das Foto einer Amsel von "mw-fotos.eu - Tierfotografie", aufgenommen in Schöneck in Hessen:

Amsel - Schöneck

15.10.2017: Clownfische leiden mit den Anemonen

Forscher haben herausgefunden, dass die mit Anemonen in Symbiose lebenden Clownfische leiden, wenn die Anemonen aufgrund von Meereswerwärmung ihre Algen verlieren und ausbleichen. Infolge dessen, legen die Clownfische deutlich weniger überlebensfähige Eier. Bei abnehmender Erwärmung des Wassers normalisiert sich der Zustand wieder.

Das folgende Foto von "mw-fotos.eu - Tierfotografie" zeigt einen Falschen Clownfisch aus dem Aquarium des Allwetterzoos Münster, inmitten einer Anemone:

Falscher Clownfisch - Allwetterzoo Münster - Aquarium

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